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Hirschlausfliege – ein unbekannter Parasit aus dem Wald

Hirschlausfliege – ein unbekannter Parasit aus dem Wald

Pferde und Hunde leiden in der schönen Sommerzeit häufig unter Zecken, Grasmilben, Bremsen und anderen Plagegeistern. Ein anderer Schmarotzer ist dagegen weitaus unbekannt: die Hirschlausfliege (Lipotena cervi). Unsere Tierheilpraktikerin Angelica erklärt Dir heute die Besonderheiten des lästigen Parasiten, warum Stiche gefährlich sein können und wie Du am besten damit umgehst.

Was Du über die Hirschlausfliege wissen solltest

Das Aussehen der Hirschlausfliege erinnert an eine normale Stubenfliege. Erst bei näherem Hinschauen erkennst Du den ausgeprägten spitzen Stechrüssel und die auffallend starken Haken an allen sechs Beinchen. Die Hirschlausfliege ist rotbraun und wird bis zu 6 mm groß. Im Unterschied zur Stubenfliege ist ihr Körper deutlich flacher. Normalerweise findet man die lästigen Plagegeister im August und September in ihrem Lebensraum, dem Wald. Aufgrund des milden Winters und der aktuellen Witterung rechnet man dieses Jahr mit einem verstärkten Aufkommen.

Bereits jetzt kannst Du die Hirschlausfliege in Eichen-, Kiefern- oder manchmal auch Mischwäldern entdecken. Eigentlich ist dieses Insekt auf Rehe und andere Hirscharten, Wildschweine und ähnliche Waldbewohner spezialisiert. Diesen lauert es bevorzugt in feuchten Waldgebieten auf. Hat die Hirschlausfliege erst mal zugebissen, verbleibt der Parasit auf dem Wirt. Das weibliche Tier legt seine Larven ab und diese verpuppen sich später am Boden. In sehr kalten Wintermonaten sind diese Larven nicht überlebensfähig. Wärme begünstigt wiederum ihre Ausbreitung.

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Warum ist die Hirschlausfliege gefährlich für Pferde und Hunde?

Alle Tierhalter haben Angst vor Zecken, dabei sollte die Hirschlausfliege nicht unterschätzt werden. Wie alle Blutsauger, ist auch dieses Insekt Überträger von gefürchteten Bakterien und möglichen Krankheiten. Deshalb solltest Du das Stechverhalten der Hirschlausfliege genau kennen.

Wie und wen stechen Hirschlausfliegen?

Hirschlausfliegen attackieren ihr Opfer geradezu. Auf der Suche nach einem geeigneten Wirt umschwirren sie Mensch oder Tier zunächst. Bei uns Menschen - in der Regel sind vor allem Forstarbeiter und Waldspaziergänger betroffen - bevorzugen sie dabei Haare und Nacken. Sind sie erst einmal gelandet, verlieren sie in kürzester Zeit ihre Flügel - das ist eine Besonderheit der Hirschlausfliege. Dann bewegen sie sich außerordentlich schnell ganz flach auf der Haut fort und krabbeln bei uns z.B. auch gerne in die Ohren.

Umfliegt die Hirschlausfliege einen Hund, wird sie sich häufig an Stellen unter dem Bauch, auf den Innenschenkeln und im Afterbereich niederlassen. Wenn Du einen langhaarigen Hund hast, ist dieser am ganzen Körper Angriffen der Hirschlausfliege ausgesetzt. Bei Pferden nutzen die Parasiten ebenfalls den Bereich um den After, aber auch die Mähne für ihre Blutmahlzeit. Wir Menschen nehmen die Stiche der Hirschlausfliege kaum wahr, Hunde und Pferde reagieren dagegen manchmal wie „angestochen“. Bei Pferden kann es zu nervösem bis panischem Verhalten kommen. Beide Tiere beißen und kratzen sich dann wiederholt an den Bissstellen. Davon ist der Rutenbereich bei Pferden besonders betroffen. Allgemein kannst Du nach einem Biss eine große Unruhe bei Deinem Liebling beobachten.

Hattest Du selbst schon mal eine Hirschlausfliege, weißt Du wie es sich anfühlt. Man fühlt sie krabbeln, aber sie sind so schnell, dass man sie oft nicht zu fassen bekommt. Besonders Menschen mit langen Haaren sind betroffen. Bevor man durch das Krabbeln ganz nervös wird, springt am besten schnell unter die Dusche - da werden die Hirschlausfliegen spätestens weggespült.

Schwerwiegende Folgen von Hirschlausfliegen-Stichen

Die Bissstellen schwellen an. Sie ähneln einem Bluterguss und sind auch genauso schmerzhaft. Außerdem geht von den Beulen ein anhaltender und heftiger Juckreiz aus. Aber leider können noch schwerwiegendere Folgen auftreten: Hautausschläge in Form von Pusteln und Ödemen oder Eiterungen. Der Abbauprozess des Giftes dauert einige Tage, da dieses über die Lymphdrüsen ausgeschieden werden muss.

Doch die wirkliche Gefahr der Hirschlausfliege liegt in der Übertragung einer Krankheit. 2001 wurde im Schönbusch – einem Naherholungsgebiet nahe Stuttgart - von einem Biologen ein unbekanntes Bakterium entdeckt. Dieses führte bei Hirschen und Rehen zu Fieber und eitrigen Erkrankungen des Fells. Nach seinem Fundort wurde es ‚Bartonella schoenbuchensis‘ benannt. Mittlerweile wurde nachgewiesen, dass dieses Bakterium auch bei anderen Tieren, wie Pferden oder Hunden, zu den gefährlichen Symptomen führt. Menschen können in der Folge des Bisses an Herzentzündungen erkranken. Die Hirschlausfliege gilt als Überträger des Bakteriums.

Wie werden Pferd & Hund die Hirschlausfliegen wieder los?

Die Hirschlausfliege bewegt sich auf der Haut ungemein schnell, viel schneller als jede Zecke. Sie zu erhaschen ist deshalb nicht einfach. Wenn Du sie jedoch erfühlen kannst, solltest Du sehr schnell sein. Auch ein Floh- oder Nissenkamm kann helfen, die lästigen Plagegeister aus dem Fell Deines Tieres herauszubekommen. Sollte der Befall bereits fortgeschritten sein und Dein Pferd womöglich sogar jede Annäherung Deinerseits verweigern, kannst Du zur radikalen Abspritz-Methode greifen und die Hirschlausfliege mit einem Wasserschlauch aus ihrem gemachten Nest holen. Die Bissstellen kannst Du kühlen, um Deinem Pferd eine Schmerz- und auch Juckreizlinderung zu verschaffen. In schlimmen Fällen, wenn die oben genannten Symptome stark auftreten, solltest Du über die Vergabe eines Antiallergikums nachdenken. Dann ist der Weg zum Tierarzt oder Tierheilpraktiker anzuraten.

Vorbeugendes Verhalten gegen Hirschlausfliegen

Niemand muss in Panik ausbrechen, wenn er eine Hirschlausfliege sieht, denn schließlich kann, aber muss sie nicht Überträger der genannten Krankheiten sein. Dennoch ist es sinnvoll, Dich und Dein Tier vor ihren Angriffen zu schützen. Das kannst Du z.B. mit dem Aniforte-Bremsen-Ex-für-Pferde oder dem Aniforte-spot-on für Deinen Hund. Damit beugst Du auf natürliche Weise einem Biss der Hirschlausfliege vor. Genauso wirkt auch das Aniforte-Floh-Ex Spray-für-Hunde-und-Katzen, das gute Erfolge bei der Parasiten-Abwehr zeigt.

Menschen sind nicht die bevorzugten Wirte der Hirschlausfliege und deshalb sind Infektionen recht selten. Dennoch solltest Du beim Ausreiten oder Gassigehen Auffälligkeiten bei Deinem Tier genau beobachten. Stellst du besonders in einem Waldgebiet Stellen fest, an denen die Hirschlausfliege bevorzugt fliegt, kannst Du diese für die nächsten Wochen meiden. Gerade in den Monaten von August bis Oktober ist es einfacher, diesem Parasiten auszuweichen, denn er ist nicht überall im Wald aktiv. Wer sein Tier und das Verhalten der Hirschlausfliege gut kennt, der hat das beste Rüstzeug, um sich vor den Plagegeistern zu schützen.

Jetzt bin ich gespannt: Musstest Du bereits Erfahrungen mit der Hirschlausfliege machen? Wie konntest Du sie wieder loswerden? Erzähle uns davon in den Kommentaren.

Ich wünsche allen Pferde- und Hundehaltern noch eine schöne Sommerzeit,

Eure Angelica


Über den Autor: Angelica Smajgl

Tierheilpraktikerin bei AniForte®

Angelica Šmajgl absolvierte ihre Ausbildung zur Tierheilpraktikerin an der ATM - Lehreinrichtung für Alternative Tiermedizin ATM GmbH in Bad Bramstedt. 2008 legte sie erfolgreich die entsprechenden Prüfungen für Klein- und Grosstiere vor dem Fachverband niedergelassener Tierheilpraktiker e.V. (FNT) ab. Stetige Weiter- und Fortbildung im Bereich der Homöopathie und Phytotherpie folgten.

Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit der artgerechten Ernährung von Hunden. 2014 machte sie dann den Abschluss zur zertifizierten Ernährungsberaterin mit Schwerpunkt B.A.R.F. für Hunde nach Swanie Simon.

Seit 2008 führt Sie ihre eigene Praxis für Pferde und Hunde und ist bei AniForte für die allgemeine Kundenberatung, Fragen zur Ernährung und Produktentwicklung zuständig.

geb. 05.03.1970


Eigene Tiere: English Setter-Rüde 'Sir Robin of Locksley' und Gordon Setter-Rüde 'Sir Edward Littleton'

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  • Hatte trotz Eindeckung beim Reiten Anfang Oktober damit Probleme.Pferd drehte fast durch,bekam am Schweif und Kruppe kleine Beulen.Pferd wurde mit Relax Mückenmilch zusätzlich eingesprüht.Laut Internet gibt es kein Mittel,die diese Viecher fernhält.Was genau ist Antiallergikums ,Bitte um Vorschläge für Notfälle.Manchmal dauert es Stunden ehe jemand ( Tierarzt,THP)kommt.Bei uns gibt es soviele neue Insekten auch Spinnen,oft weiss man nicht was gestochen bzw.gebissen hat.

  • Ich wohne nah am Wald und habe leider jeden Spätsommer und Herbst unangenehme Begegnungen während und nach dem Reiten und auch Spazierengehen im Wald. Die Biester scheinen mich zu lieben, denn ich hatte schon einige an meinem Körper krabbeln. Uähh schüttel schüttel. Sie krabbeln in due Unterwäsche, auf den Kopf ins Decolte und in die Hosen. Selbst Duschen macht den Biestern nix. Erst nach 4 Minuten hartem konzentrierten Wasserstrahl lassen sie endlich los. Bisher hab ich sie immer mit Flügeln an mir entdeckt, oft erst Stunden nach dem Waldbesuch. Heute hab ich erdtmals eine mit abgestriffenen Flügeln entdeckt. Schrecklich, denn das klnnte bedeuten dass sie mich gebissen hat :(
    Ich hasse diese Biester und wünschte es gäbe ein Abwehrmittel gegen sie.

  • Mein Pferd, ein irisch Tinker, hat dieses Jahr extrem mit den Hirschläusen zu kämpfen. Beim Ausritt musste ich neulich fast 20 Stück von ihm runterpflücken und heute sogar im Stall und in der Halle. Die anderen Pferde leiden nicht so arg unter den Lästlingen.....

  • Heuer erste Begegnung...

  • Wir haben uns welche im Urlaub aufgesammelt. Sie haben uns in Massen umschwirrt und ich habe alle gleich abgesammelt und zwischen den Fingern zerrieben oder den Kopf abgekniffen. Leider nicht schnell genug. Als ich drei Tage später nach nervösem zucken und wiederholtem Kopfschütteln mein Pferd abgetastet habe, bekam ich zwei von den ekligen krabblern zu fassen bekam. Ich hätte mich schon vorher über Beulen unter dem gell am Hals gewundert, die mein Wallach sich von mir genussvoll und ausgiebig kratzen liess. Ich hoffe, wir kriegen das viehzeug wieder weg...

  • Wir wurden diesen August und jetzt im Oktober massiv von den Hirschlausfliegen angeflogen. Ich habe mich nach dem Gassi-Gang sofort geduscht und noch 2 Hirschlausfliegen aus den Haaren gewaschen. Sehr unangenehme Gesellen und mein Hund war direkt in Panik.

  • Komme gerade aus der Lüneburger Heide zurück, Hirschläuse in diesem Jahr schon im Mai aktiv. Habe die Weichteile meines Pferdes dick mit Baseline eingeschmiert, und nach dem Austritt das Pferd abgesucht. Die Quälgeister mit Wasser besprüht, das verhindert das wegfliegen, und dann zwischen den Fingernägeln zerdrückt.

  • Wir wohnen am Rande des Auwalds und dieses Jahr sind die Hirschlausfliegen schon ab Mai aktiv. Immer wieder entdecke ich welche auf meinen Hunden und mich selbst hat auch schon eine gebissen. Ich finde es beängstigend, dass so wenig über die Viecher bekannt ist, obwohl sie sich so stark ausbreiten. Einige meiner Hunde leiden derzeit an Hautausschlägen mit eitrigen Pusteln. Der Arzt meint, es wären Allergien. Ich vermute mittlerweile, dass die Hirschlausfliegen das zu verantworten haben.

  • Hallo,

    wir haben auch regelmäßig bei mildem Wetter im Wald mit Hirschlausfliegen zu kämpfen. Nach dem ausreiten sammle ich die dann weg. Wir mischen uns immer eine 0,5l Pfandflasche mit Glasreiniger o.ä. Reinigungsmitteln zusammen (ungefähr 1/4 der Flasche reicht).
    Der Flaschenhals ermöglicht, dass man den Hals auf die Fliege "stülpen" kann sozusagen und sie im Idealfall dann reinfliegt - ich schüttel sie vorher, damit der Schaum sich nach oben setzt - im Idealfall verfängt sie sich im Schaum und zack- Deckel drauf.
    Es gibt halt sonst leider kein Mittel um sie zu bekämpfen. (Die Flasche benutze ich auch für Zecken)
    Entweder auf so eine radikale Art und Weise oder eben mit den Fingern fangen und den Kopf abreißen... *schüttel*.
    Im Wasser überleben die Biester trotzdem! (Schon ausprobiert)
    Leider fliegen die ja auch nicht wieder weg, sondern leben dann am Tier... deshalb muss man die leider entfernen.
    Diesen Tipp kann ich jedem ans Herz legen.

    Wenn die Hunde eine hatten, dann habe ich die mit einem Tempo abgegriffen vom Fell und die Toilette heruntergespült.

    Ich hoffe ich konnte dem einem oder anderem helfen.

    Viele Grüße,
    Naranja

  • Ja, ich habe vorgestern das erst Mal in meinem Leben eine Hirschlaus gesehen und von meinem Pferd geholt. Eine halbe Stunde lang habe ich sie gejagt, sie hatte aber noch Flügel und konnte immer wieder entkommen. Man kann sie ja am Pferd nicht totschlagen, irgendwie können Sie dem Schlag standhalten. Sie ist immer wieder weg geflogen. Schließlich habe ich sie gepackt und unter dem Fuß zerquetscht. Mein Pferd war sehr unruhig und ich musste immer wieder aufpassen, dass er mich mit den Hinterbeinen nicht schlug vor lauter Abwehrbedürfnis. Ich erzählte eine Freundin von dem Erlebnis und sie sagte, das sei eine Hirschlaus. Die Beschreibung passt absolut.

  • Habe heute ebenfalls die ekelhafte Erfahrung mit diesen Dingern gemacht 3 Stück von meinem Hund entfernt wohne im Erzgebirge und meine Hündin hat ebenfalls 2 pusteln die sie jucken der Tierarzt meinte auch zu mir Es wäre was mit der Haut aber nachdem ich heute morgen das erstemal diese Tiere nachm gassi entdeckt habe hab ich etwas recherchiert und bin der Meinung die sind dafür verantwortlich.

  • Bin auch Opfer dieser Plagegeister. Bei Wiesenburg wurde ich mehrfach attackiert. Hatte ganz üble Bißstellen, die sich entzündeten. Mein Hausarzt und der Dermatologe haben noch nie etwas von der Hirschlausfliege gehört.

  • Wir haben ein Grundstück am Waldrand (Akazie) und ich habe einige Baumarbeiten durchgeführt. Bei einer Pause am späten Nachmittag habe ich 4 von diesen Biestern von mir herunter geschlagen und vernichtet. 3 von denen haben ihre Flügel bereits abgestreift. Sie waren unheimlich fix auf der Haut unterwegs und nur mit Gewalt zu entfernen, da sie sich ganz platt machten u festkrallten. Habe aber keine Bisse festellen können. Es war so ekelhaft u ich bin regelrecht in Panik geraten. Vllt sollte ich dazu schreiben, dass ich weder Hund noch Pferd besitze, es auch keine in unmittelbarer Nähe gibt und ich mich vorher tüchtig mit Anti- Brumm, von wegen der Zecken eingesprueht habe. Aber diese Fliegen hat das überhaupt nicht interessiert

  • Ich bin vor 10 Tagen von einer Hirschlausfliege attackiert worden.Sie hat bei mir im Nacken in meinen langen Haaren auf meiner Kopfhaut mehrmals zugebissen.Danach bekam ich heftigen Juckreiz und extreme Anschwellungen am Hinterkopf. An den Bißstellen sind jetzt Verkrustungen. Zudem schwoll der Lymphknoten am Hals an. Ich fühle mich zudem müde und abgeschlagen und vermute eine Bortanellen Infektion durch diese Hirschlausfliege. Mein Blut wird jetzt untersucht. Habe vorher noch nie von diesen Fliegen gehört und bin täglich mit meinem Hund im Wald unterwegs. Dieses Jahr hatte ich schon öfter welche im Haar, aber bisher hat ich nie so eine heftige Reaktion. Ich hoffe das es keine Bortanellen Infektion ist. Werde jetzt die Wälder meiden und Kopfbedeckung in den Gebieten tragen.

  • Im Moment wimmelt es bei uns im Wald von den Biestern.
    Dummerweise hat mich gestern eine in den Arm gestochen und heute habe ich eine 4cm große, heiße und rote Beule am Arm. Werde wohl dann zum Arzt gehen müssen denn das scheint immer schlimmer zu werden.
    Kann hier leider kein Foto hochladen.

  • Ja, ich durfte heute die Hirschlausfliege kennenlernen. Sie und eine Artgenossen und ich hätte gerne darauf verzichtet weil ich mich immer noch kratzen muss und leicht hysterisch-panisch bin.

    Ich war, wie immer, mit meinem Hund im Wald, und als ich wieder im Auto saß, habe ich etwas im Nacken gefühlt, am Haaransatz und habe hingefasst. Und ja, es war eine Hirschlausfliege ohne Flügel.

    Gut, ich habe versucht nicht panisch zu werden (wer will schon so etwas am Körper haben) und bin in den Supermarkt gefahren.

    Auf dem Parkplatz habe ich wieder etwas im Nacken gefühlt (ich für es immer noch.....) und da war sie, die zweite Fliege, auch ohne Flügel.

    Ok, danach war ich nicht mehr so entspannt, ich habe mir die langen und dichten Haare gefühlt tausendmal ausgeschüttelt, einige Supermarktkunden haben komisch geguckt.....

    Als ich zu Hause war, hat ich ausgiebig geduscht und eine Haarpackung benutzt, mein Kopf war komplett eingekleistert, am Körper hatte ich weiter nichts.

    Danach war der Hund dran, wir haben heute beide ordentlich Haare gelassen.....

    Ich hoffe, das war's, ich möchte diese Biester nie wieder in unserer Nähe haben.

    Ob ich gebissen wurde, kann ich nicht sagen, die Fliegen liefen ja noch.

    Ich habe jetzt echt Probleme mit unseren Waldspaziergängen, bis heute hatten wir nie auch nur ansatzweise etwas mit den Biestern zu tun. Wenn das jetzt immer so ist, muss ich mir etwas einfallen lassen. Nur was?

  • Habe gestern einen Specht Jungvogel,der von Raben angegriffen worden ist(hat allem Anschein nach 1 Auge verloren und große Kopfwunde leider..hab ihn 3 Stunden später in fachmännische Obhut gebracht) gefunden.Er hat lauter wie die Raben geschrien.Bei Ihm krabbelten mehrere Lausfliegen und krabbelten auf mich,heute habe ich 2 im Wohnzimmer auf der Fensterbank entdeckt und nur 1 erwischt.Habe gestern ausgiebig geduscht und da ich die 2 gerade nicht finde drehe ich durch und fahre gleich ins Schwimmbad.Hab sicherheitshalber ein Steak auf die Fensterbank gelegt.Gestern knisterten meine Ohren,ich kann auch keine Gifte versprühen,da ich Jungfische und Aquarium habe(((Oje

  • Wir haben letztes Jahr den ersten Kontakt mit den Biestern gehabt. Ich dachte es wäre eine Zecke die da durchs Fell meines Hundes krabbelt aber plötzlich wurde das Biest unfassbar fix und raste förmlich auf der Haut durchs Fell. Nach großer Mühe hab ich das Viech erwischt und entfernen können. Wir Wohnen zwischen Feldern kurz vorm Wald und haben die leider am Feldweg direkt hinterm Haus (täglicher Gassiweg). Dieses Jahr kroch die erste am vergangenen Wochenende auf dem Hund, hab sie gleich erwischt und angesammelt und heute gleich bei beiden Spaziergängen je eine. Mein Hund macht mich mittlerweile direkt darauf aufmerksam wenn ihr die Biester übers Fell krabbeln. Irgendwie merkt sie das sofort, so kann ich die direkt absammeln. Sie wird nun regelmäßig abgeduscht um diese ekligen kleinen Flieger so schnell wie möglich los zu werden falls es doch eine unbemerkt schafft.

  • Das Insektensterben trifft definitiv nicht auf Zecken, Flöhe und Hirschlausfliegen zu... Gerade war ich in meinem Garten, der ca. 500 m vom Wald entfernt ist und brachte eine Hirschlausfliege mit in Haus. Sie krabbelte klassisch im Nacken, hatte aber noch ihre Flügel und ich habe sie unter dem Shirt zerdrückt und dann erst gesehen, was es war.

  • Dieses Jahr haben wir hier im nordöstlichen Niedersachsen schon im Juni mit der Hirschlaus zu kämpfen. Nach jedem Ausritt finden wir welche auf den Pferden. Es scheint dieses Jahr eine echte Plage zu werden :(

  • Uns haben sie regelrecht überfallen! Einmal mit den Hund im Wald gewesen und am Abend lag das ganze Haus voll mit diesen Tieren, bestimmt 30 Stück insgesamt!! Eklig und erst von den Biestern erfahren, als es schon zu spät war. Wieso sind sie so wahnsinnig unbekannt? Jetzt heißt es Haus und Hund gründlich putzen

  • Vor ca. 2 Jahren hatten wir das erste Mal Kontakt mit der mistigen Hirschlausfliege. Rasend schnell huschte sie durchs Fell und war nur mit dem Furminator endgültig zu bekommen. Die Flügel hatte sie bereits abgeworfen, aber noch nicht zu gebissen. Dank Internet, weil ich so neugierig war, womit ich es hier zu tun hatte, fand ich heraus, was es war. Letztes Jahr gar kein Kontakt, war auch in unserer Region, S-H, mit Zecken nicht allzu doll.
    Dieses Jahr ging es bereits im März mit den Zecken los, die ich dank der Mischung aus Kokosöl und Schwarzkümmelöl gen null elemenieren konnte. Für mich im Hinblick auf meine beiden Hauskatzen sehr wichtig, denn die sollen sich über den Hund nichts einfangen.
    Dafür setzte die Invasion, anders kann ich es nicht nennen, der Hirschlausfliegen ein. Mehrere Tage hintereinander hatte ich welche im Nacken krabbeln, die ich schnell zu fassen bekam und zerquetschte. Allerdings hatte mein armer Hund gleich zwei laufen, die ich leider erst bemerkte, als sie bereits zu gebissen hatten. Er leckte sich schon manisch am Innenschenkelbereich, da dort schon alles leicht rot war. Ich habe ihm erst kollodiales Silberwasser sowie Silbercreme für Hunde sowie von die Kokosöl und Schwarz Kümmel Öl Mischung im Wechsel drauf gegeben. Zum Glück hat sich nichts entzündet und der Juckreiz hat nachgelassen. Ich habe mir jetzt das Spot on von Aniforte bestellt und hoffe sehr, dass es vor den Mistviechern hilft. Zur Sicherheit wird mein Hund gleich nach dem Spaziergang noch im Vorraum durchgekämmt. Ich finde die Sachen von Aniforte super, da sie auf natürlicher Basis sind. Toll auch eure Ulmenrinde, die ich für Allergikerhunde mit empfindlichem Magen nur empfehlen kann.

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