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Zecken beim Hund – erkennen, sicher entfernen und wirksam schützen
Zecken gehören zu den häufigsten Parasiten beim Hund und stellen für viele Hundehalter ein wiederkehrendes Problem dar. Besonders in der warmen Jahreszeit tauchen Fragen wie Wie gefährlich sind Zecken für Hunde?, Wie entfernt man Zecken richtig? oder Was hilft wirklich gegen Zecken beim Hund? immer wieder auf.
Dieser Ratgeber erklärt, wie Du eine Zecke beim Hund erkennen, sie sicher entfernen kannst, welche Krankheiten Zecken beim Hund übertragen können und welche Mittel – von Tabletten über Halsbänder bis hin zu Hausmitteln – tatsächlich sinnvoll sind.
Zecken sind blutsaugende Parasiten, die bereits ab Temperaturen über 7 °C aktiv werden. Sie können mehrere Tage am Hund bleiben und während des Saugakts Krankheitserreger übertragen. Besonders problematisch ist, dass das Risiko einer Infektion steigt, je länger die Zecke am Hund verbleibt. Deshalb gilt eine Zecke beim Hund nicht nur als lästig, sondern kann durchaus gefährlich sein – vor allem durch die möglichen Zeckenkrankheiten beim Hund.
Zecken lassen sich am besten durch regelmäßiges Abtasten des Hundes erkennen. Bevorzugt sitzen sie an warmen, dünn behaarten Stellen wie Kopf, Ohren, Hals, Achseln oder in der Leistengegend. Je nach Entwicklungsstadium und Saugdauer können Zecken unterschiedlich aussehen – von klein und dunkel bis groß, hell oder rötlich. Farbe und Größe variieren, weshalb es wichtig ist, Hautveränderungen genau zu prüfen, um eine Zecke beim Hund sicher zu erkennen.
Das Entfernen von Zecken bei Hunden sollte möglichst zeitnah erfolgen. Am besten eignen sich spezielle Hilfsmittel wie Zeckenzangen, -haken oder -karten. Die Zecke wird hautnah gefasst und langsam herausgezogen, ohne sie zu quetschen. Hausmittel wie Öl oder Alkohol sollten vermieden werden, da sie das Risiko erhöhen, dass Krankheitserreger in die Wunde gelangen.
Bleibt nach dem Entfernen scheinbar der Zeckenkopf beim Hund stecken, besteht meist kein Grund zur Sorge. Häufig handelt es sich um Reste der Mundwerkzeuge, die der Körper selbst abstößt. Die Stelle sollte sauber gehalten und beobachtet werden. Lässt sich die Zecke nicht entfernen oder zeigen sich Entzündungen oder Krankheitssymptome, ist ein Tierarztbesuch ratsam.
Zecken können verschiedene Erkrankungen auf Hunde übertragen, darunter Borreliose, Anaplasmose und Babesiose. Typische Symptome nach einem Zeckenstich sind Fieber, Müdigkeit, Lahmheit oder Appetitlosigkeit. Nicht jede Zecke ist infiziert, dennoch sollten Veränderungen im Verhalten oder Gesundheitszustand des Hundes ernst genommen und tierärztlich abgeklärt werden.
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, Hunde vor Zecken zu schützen. Zeckentabletten für Hunde, darunter Kautabletten mit einer Wirkdauer von bis zu drei Monaten, gehören zu den effektivsten Methoden. Alternativ bieten Zeckenhalsbänder für Hunde einen langanhaltenden Schutz. Zeckensprays können zusätzlich oder kurzfristig eingesetzt werden. Welche Lösung am besten geeignet ist, hängt vom Hund und seinen individuellen Bedürfnissen ab.
Hausmittel wie Kokosöl gegen Zecken beim Hund oder Schwarzkümmelöl werden häufig eingesetzt, bieten jedoch keinen zuverlässigen Schutz. Sie können unterstützend wirken, ersetzen aber keine geprüften Zeckenschutzmittel – insbesondere nicht bei starkem Zeckendruck oder in Risikogebieten.
Zecken lassen sich nicht vollständig vermeiden, aber gut kontrollieren. Regelmäßige Kontrolle, schnelles Entfernen und ein individuell angepasster Zeckenschutz sind entscheidend. Bei Unsicherheiten oder gesundheitlichen Auffälligkeiten sollte immer ein Tierarzt hinzugezogen werden. So lässt sich das Risiko durch Zecken beim Hund wirksam minimieren.