Katzen erbrechen

Katzen erbrechen sich: Das solltest Du tun

Das Erbrechen bei Katzen ist im ersten Moment nichts Außergewöhnliches. In vielen Fällen handelt es sich dabei einfach um Haare oder auch um Katzengras, wenn das Tier hiervon zu viel verzehrt hat. Deine Katze übergibt sich, wenn sie zu viel Fell verschluckt hat. Dadurch, dass diese Tiere sehr reinlich sind und sich viel und ausgiebig säubern, bleibt das nicht aus und ist zum Glück vollkommen unbedenklich. Wenn sich Deine Katze jedoch ständig übergibt, dann sollten bei Dir die Alarmglocken läuten. Gleiches gilt, wenn Deine Katze Schaum erbricht oder der Auswurf eine gelbliche Farbe hat. Das könnten Symptome sein, die auf etwas Ernstes hindeuten. Im ersten Schritt braucht man natürlich nicht direkt zum Tierarzt. Jedoch solltest Du als Katzenhalter nun aufmerksamer sein. Beobachte das Tier und versuche ausreichend Flüssigkeit bereitzustellen. Darüber hinaus stellt Dir AniForte einige Ursachen sowie Tipps rund um das Thema Erbrechen bei Katzen bereit.

Katzen erbrechen sich aus unterschiedlichen Gründen

Grundsätzlich handelt es sich um einen Schutzmechanismus des Körpers, wenn sich Deine Katze erbricht. Das Gehirn signalisiert in diesem Moment, dass etwas nicht stimmt und nicht in den Magen gehört. Der natürliche Instinkt setzt ein. Katzen erbrechen sich und werden den Störfaktor auf diese Weise los. Nicht immer gelingt das jedoch auf Anhieb. Es kann auch sein, dass es sich nicht um einen Gegenstand handelt, der so einfach durch Erbrechen der Katze entfernt werden kann. Katzen erbrechen sich in der Regel ein bis dreimal. Dann ist der Spuk wieder vorbei. Anders sieht es aus, wenn dieser Reflex nicht zur Ruhe kommt und das Erbrechen über einen längeren Zeitraum anhält. In diesem Fall verliert das Tier zu viel Flüssigkeit in einem kurzen Zeitraum. Eine Dehydration kann die Folge sein. Deine Katze übergibt sich ständig und schwächt damit auch den Körper und seine Funktionen. Erste Anzeichen, dass Katzen erbrechen müssen, sind Ablecken vom Fußboden oder anderen Gegenständen und ein erhöhter Speichelfluss. Außerdem kann es sein, dass sich das Tier an einen ruhigen Ort zurückzieht. Klassische Würgegeräusche und das Zusammenziehen des Bauches zeigen ebenfalls an, dass sich Deine Katze erbrechen muss. Nur Sekunden später kommt ein Schwall Erbrochenes aus dem Tier. Dieser Vorgang wiederholt sich anschließend. Nachdem Katzen erbrechen, solltest Du als Halter schnell handeln. Nicht selten versuchen die Tiere ihren Auswurf wieder zu fressen. Hier könnten jedoch wichtige Indizien für die Ursache des Würgereizes zu finden sein. Außerdem ist es wichtig, ob Deine Katze Wasser oder Schaum erbricht. Die Farbe spielt ebenfalls eine maßgebliche Rolle. Hat das Tier einen Fremdkörper verschluckt, kann das ebenfalls kontrolliert werden, wenn Katzen erbrechen.

Das können die Ursachen für Erbrechen bei Katzen sein

Die häufigsten Ursachen dafür, dass Katzen erbrechen, ist das Fressen. Viele Stubentiger neigen zum Schlingen und vergessen dabei das Kauen. Raubtiere schlingen ihre Beute runter und kauen eher selten. Das ist ein normales Verhalten. Das Futter oder die Beute wird dann an einem ruhigen Ort wieder hochgewürgt und nochmals in Ruhe verspeist. Zu schnelles Fressen lässt den Magen schnell voll werden. Deshalb solltest Du Deiner Katze mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt anbieten. Der natürliche Reflex ist es, dass Deine Katze erbricht. Nach ein bis zwei Wiederholungen geht es dem Tier jedoch besser und in den meisten Fällen steht Deine Katze direkt wieder am Napf. Ein anderer vollkommen natürlicher Vorgang ist das Erbrechen von Fell. Haare können nicht verdaut werden. Beim täglichen Putzen werden diese jedoch verschluckt und gelangen auf diese Weise in den Magen. Hier bildet sich ein Haarklumpen, der in den meisten Fällen entsorgt wird, indem Deine Katzen erbrechen muss. Das ist vollkommen natürlich und Du musst Dir absolut keine Sorgen machen, wenn Du so ein Fellbüschel finden solltest. Tipp: Um den Katzen das „Loswerden“ der Haarballen zu erleichtern wird oftmals Ulmenrinde eingesetzt, denn gerade bei Langhaarkatzen können größere Haarballen zur hartnäckigen Verstopfung (bis zum Darmverschluss) führen. Gleiches gilt für das beliebte und bekannte Katzengras. Dieses hilft den Vierbeinern auf natürliche Weise. Haben sie zum Beispiel ihren Magen übersäuert, dann fressen sie das Katzengras. Dieses Gras sorgt dafür, dass Katzen erbrechen und so das natürliche Gleichgewicht im Magen wiederhergestellt werden kann. Die Tiere helfen sich also durch das Übergeben selbst und bringen alles wieder ins Lot. Eine Sache, die auch einfach und schnell zu behandeln ist, ist die Futterumstellung. Katzen erbrechen, wenn die Zusammenstellung der Inhaltsstoffe des Katzenfutters nicht optimal passt. Verträgt das Tier also das Futter nicht, kann das Gehirn keinen Reflex auslösen. Um Deine Katzen bei der Verdauung zu unterstützen, bieten sich zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel an. So hilft beispielsweise Ulmenrinde Pulver sowohl bei Erbrechen als auch bei Durchfall. Mit indischen Flohsamen kannst Du die gesunde Verdauung und Darmfunktion Deiner Katze fördern. Wie Du siehst, ist das Erbrechen bei Katzen also nicht immer schädlich, sondern in vielen Fällen vollkommen natürlich und als Schutz des Tieres zu sehen.

Katzen erbrechen: Hier solltest Du dringend handeln

Es gibt aber auch Situationen, in denen Katzen erbrechen, die nicht harmlos sind. Als Katzenhalter solltest Du immer genau beobachten, warum Deine Katze erbricht und was genau der Auslöser ist, damit gehandelt werden kann. Wenn Deine Katzen erbrechen, solltest Du sie also streng beobachten und unnatürliches Verhalten dokumentieren. Im Ernstfall kannst Du Deine Beobachtungen dem Tierarzt melden und so dazu beitragen, dass die Beschwerden gelindert werden können. Unterstützend kannst Du Produkte einsetzen, die gut für Magen und Darm sind, wenn Deine Katzen erbrechen müssen. Sollten Deine Katzen erbrechen, weil sie einen Fremdkörper verschluckt haben, dann muss dieser wieder aus dem Magen heraus. Du als Katzenhalter musst also genau darauf achten, ob Dein Tier es allein schafft oder ob professionelle Hilfe vom Tierarzt nötig ist. Je nachdem, was es für ein Fremdkörper ist, kann es sonst zu Verletzungen des Magens oder des Darms, Vergiftungen oder sogar Verstopfungen kommen. Ein Wurmbefall kann ebenfalls schuld daran sein, dass Katzen erbrechen. Sollte das die Ursache sein, dann ist der Befall jedoch sehr weit fortgeschritten. Wurmkuren wurden bei diesem Tier, wenn überhaupt nur sehr selten gemacht. Der Arzt ist auch in diesem Fall der einzige Weg, um das Tier von den Parasiten zu befreien. Übrigens: solltest Du bei Deiner Katze eine Wurmkur durchgeführt haben, ist es für eine intakte Verdauung Deiner Katze hilfreich dem normalen Katzenfutter das „WermiX Pulver für Katzen“ beizumischen. Dieses bietet insbesondere nach einer Wurmkur eine besondere Unterstützung, erhält die darmeigene Abwehr und harmonisiert die normale Darmflora. Gleiches gilt auch für eine Vergiftung. Beide Situationen können nicht allein zu Hause auskuriert werden. Die Folgen und die Schäden können verheerend sein und sogar zum Tod Deiner Katze führen. Viren und Bakterien sind ebenfalls ernst zu nehmen. In den meisten Fällen verläuft die Therapie hier aber schnell und Deine Katzen erbrechen bereits nach kurzer Zeit nicht mehr, jedoch geht es auch hier nicht ohne Medikamente und ärztliche Hilfe. Manchmal sind es auch einfache Infekte oder ein Organ, welches nicht mehr zu 100 % arbeitet. Was auch immer der Grund sein mag - Katzen erbrechen, um sich zu schützen. Gerade deswegen ist das Erbrechen Deiner Katze oftmals unvermeidbar. Möchtest Du Deiner Katze dennoch was Gutes tun und sie rundherum, nicht nur bei der Verdauung unterstützen, empfehlen wir dir unser Nahrungsergänzungsmittel „4in1 Complete Cat“ oder „TopinPurVet“. Du möchtest mehr über Katzen erfahren? Dann kannst Du unseren Newsletter abonnieren.