Tierarzt-Sprechstunde: Vestibularsyndrom beim Hund

Tags: Gesundheit, Hund

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  • Es ist wichtig für Besitzer von alten Hunden die Symptome zu kennen. Wanda hatte mit 15 1/2 den ersten Anfall, obwohl sie bereits zuvor Karsivan erhielt. Von dem hat sie sich gut erholt. Dann bekam sie zusätzlich einen Vitamin B Komplex und homöpathisches gegen Schwindel. Trotzdem kam 4 Monate später der zweite Anfall. Der schien zwar schwächer, dafür dauert die Erholung länger und sie braucht nach wie vor bei Gangartwechseln und ähnlichem kleine Ausgleichsschritte und wirkt allgemein wackliger. Dennoch konnte sie inzwischen ihren 16ten Geburtstag feiern und ist ansonsten soweit fit.

  • Danke für diesen tollen informstiven Bericht !

  • vielen Dank für diesen tollen Bericht. Mein Hund ist ein 11,8 Jahre alter Labrador-Retriever, ich bin dankbar für jeden Tag, an dem er mich begrüßt, den ich mit ihm verbringen darf. Natürlich macht mir so ein Bericht auch Angst, was mit einem Senior so alles passieren kann. Es ist aber sehr wichtig, dann richtig zu reagieren, wenn dieser Fall eintreten sollte, ebenso die Magendrehung, ich füttere ihn prinzipiell nach dem Gassigang, damit er sich danach ausruhen kann. Ich füttere ihn auch getreidefrei, um eine Gasbildung zu vermeiden. Also nochmals vielen Dank. Unser Tierarzt Dr. Fischer aus der Dresdner Neustadt hat auch sein Studium in der veterinärmedizinischen Klinik in Leipzig absolviert, auch ein sehr kompetenter, fähiger und noch dazu tierlieber, sympatischer Arzt, scheint an Leipzig zu liegen.

  • So gut die Aussichten hier auch beschrieben werden, ist unser Tobi am 06.10.18 nach zwei Tagen gestorben. Freitag morgen die typischen Symptome gezeigt, schwankender Gang, Kopfschiefstellung, Augenbewegungen. Beim TA Injektion und Infusion bekommen, im Verlauf des Tages wurde es noch schlechter und wir waren nochmal beim TA, gleiche Prozedur. Konnten dann erst am Samstag Nachmittag auf Abruf nochmal zum TA, da konnte er sich schon gar nicht mehr auf den Beinen halten, wollte nicht fressen usw... Nochmal Injektion und Infusion, es wurde nicht besser. TA meinte es sollte nach 2-3 Tagen besser werden. Hatte ihn dann Samstag abend bei mir, er lag auf seinem Platz und konnte sich nicht rühren, nur ab und zu den Kopf heben. Als ich später nochmal nach ihm schaute, war es leider schon zu spät ;-( Ich war am Boden zerstört. Unser TA erwies sich jetzt auch nicht als hilfreich bei der Aufarbeitung bzw Erklärung. Da kam gar nichts, warum oder wieso das möglicherweise so gelaufen ist. Das hat mich ziemlich enttäuscht, wir waren so lange schon bei Ihm in der Praxis, mit Tobi von Anfang an. Im November wäre er 15 geworden. Er war soweit noch relativ fit für sein Alter, außer einem Nebennierenleiden hatte er nichts.
    Ich habe nun schon einige Seiten zum Thema Vestibulärsyndrom durchforstet, überall steht dass es nicht weiter besorgniserregend sei. Leider war das bei uns nicht der Fall, deshalb auch dieser Kommentar hier.

  • Vestibularsyndrom

    Danke für den tollen Bericht! Meine Schäferhündin lebt seit 2 Jahren gut mit ihren Medikamenten und das Vestibularsyndrom konnte dadurch vollständig eingeschränkt werden. Wer seinen Hund aufrichtig liebt sollte den Weg mit ihm durchgehen, auch wenns schwer fällt, aber einen Menschen mit Schlaganfall schläfert man ja auch nicht ein! Die Geduld und der Zeitaufwand hat sich gelohnt und wir haben nochmal 2 schöne Jahre, fast komplett beschwerdefrei miteinander verbracht, sie ist 12 1 /2 Jahre jetzt! Durch ihre Medikamente war es für andere teils nicht mal ersichtlich dass sie eine alte, kranke Dame ist, und grosse Spaziergänge wie auch Stöckchen werfen war mit drin! Obwohl ich sie bei akutem Ausbruch am Anfang 2 Monate lang die Treppen in den 02. Stock getragen habe. Die Erkrankung erschreckt einen nur Anfangs, aber wenn man sich damit auseinandersetzt und ausreichend informiert kann man als Hundebesitzer und auch als Hund gut damit leben und klar kommen. Allen Mitleidenden alles Gute und viel Glück und Erfolg! Liebe Grüße Marion

  • Niemals aufgeben!

    Meine kleine Sari leidet gerade unter einem sehr heftigen Vestibularsyndrom. Vor ca zwei Wochen zeigte sie, als ich von der Arbeit nach Hause kam, alle beschriebenen Symptome. Zum Glück wußte ich über diese Krankheit Bescheid, daher blieb ich relativ ruhig - obwohl der Anblick schrecklich war. Leider hat es sie sehr heftig erwischt. Sie wurde sofort in der Klinik aufgenommen. Trotz Infusionen und vielen anderen Medikamenten verbesserte sich ihr Zustand nicht. In der Klinik konnten sie die Ursache einfach nicht finden. Es wurde sogar ein MRT gemacht und die Hirnflüssigkeit untersucht, um einen möglichen Hirntumor oder eine Hirnhautentzündung auszuschließen. Alles war in Ordnung. Ich war schon sehr verzweifelt und der Gedanke an Erlösung kam immer öfter.Doch seit gestern, also 10 Tage danach, kann sie wieder stehen und heute ist sie schon wieder gegangen... zwar noch wackelig und der Kopf ist noch sehr schief, aber sie macht große Fortschritte. Sie kann alleine fressen, trinken, Harn und Kot absetzen.Wenn alles gut geht, kann ich sie morgen nach Hause holen. Meine Tierärztin wird ihr dann zusätzlich noch alternative Medizin geben: TCM. Homöopathie, Akupunktur , und eventuell auch Osteopathie .
    Ich möchte damit nur sagen, daß diese Symptome sehr heftig sein können und es manchmal nicht in 2-3- Tagen besser wird. Meine Kleine hat zwei Wochen gebaucht, um wieder so halbwegs auf die Pfoten zu kommen. Wenn alle möglichen schweren Ursachen ausgeschlossen werden können , und das Leiden des Hundes durch Medikamente gelindert werden kann ( Übelkeit, Schwindel), dann sollte man auf keinen Fall zu früh aufgeben!

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