Deinen Hund im Urlaub natürlich füttern – anderer Ort, gleiche Gewohnheiten?

Dein Hund und Du, Ihr seid auch im Urlaub unzertrennlich? In unserer Serie Reisen mit Hund helfen wir Dir bei der optimalen Vorbereitung: Nachdem Dir unsere Tierheilpraktikerinnen in den letzten Wochen Tipps zur Reiseapotheke und zur Beruhigung Deines Hundes im Urlaub gegeben haben, beschäftigt sich Angelica heute mit der Frage: Kannst Du die gewohnte Fütterung Deines Lieblings im Urlaub beibehalten?

Damit die Reise Deinem Hund nicht auf den Magen schlägt…

Die neue Umgebung, die vielen fremden Reize und der ungewohnte Ablauf bedeuten für Dein Tier Aufregung. Vielen Vierbeinern schlägt die Anreise auf den Magen und sie reagieren auf den Stress mit dünnerem Kot. In diesem Fall kannst Du Deinen Liebling mit AniForte Ulmenrinde unterstützen und dafür sorgen, dass sich seine Verdauung entspannt.

Generell ist es ratsam, ein paar gewohnte Dinge - wie beispielsweise das Hundekörbchen, Spielzeug und die Lieblings-Leckerlies - in den Urlaub mitzunehmen. Das gleiche gilt für das Futter. Anstatt Deinen Vierbeiner an etwas Neues zu gewöhnen, setze lieber auf das Altbewährte. Entweder nimmst Du Futter von Zuhause mit oder schaust vorab, in welchen Haustierläden es dieses am Reiseziel zu kaufen gibt. Wie eine Lösung für die einzelnen Fütterungsarten im Detail aussehen kann, erkläre ich im Folgenden.

Hundefutter auf Reisen richtig transportieren

Trockenfutter

Vierbeiner, die es gewohnt sind, Trockenfutter zu fressen, werden die geringsten Probleme auf Reisen haben. Für Dich als Hundebesitzer ist das ebenfalls  praktisch, da man es leicht transportieren kann. Achte dennoch auf Nässe und Feuchtigkeit, gerade wenn Du in Küstennähe Urlaub machst. Dort ist die Luftfeuchtigkeit manchmal höher als gewohnt. Auch klimatisierte Räume können dazu führen, dass falsch verpacktes Futter feucht wird.

Am besten nutzt Du Plastikboxen für den Transport, denn diese sind leicht und stoßfest. Manche Verpackungen, die Du im Laden kaufen kannst, sind ähnlich wie beim Tetrapack mit einer dünnen Metallschicht überzeugen. Deshalb musst Du Dir auch hier keine Sorgen machen, was Wiederverschließbarkeit und Schutz angeht. Luftdichte Verschlüsse sind besonders wichtig, um Schimmel zu verhindern und die Festigkeit zu erhalten. Egal, welche Verpackung Du hast, rate ich dazu, dass Du bei der Fütterung kurz kontrollierst, ob das Trockenfutter noch die gewohnte Konsistenz hat.

Achte außerdem bei der Fütterung mit Trockenfutter auf genügend Wasserzugabe. Denn Dein Vierbeiner nimmt durch das Trockenfutter bei der Fütterung weniger Wasser zu sich als z.B. bei Nassfutter. Hier ist es vorteilhaft, wenn Dein Hund bereits daran gewöhnt ist, sein Trockenfutter eingeweicht zu fressen. Mag Dein Hund kein eingeweichtes Futter, kannst Du auch kurz vor der Fütterung eine Portion Wasser dazugeben.  Packe auch immer eine ausreichende Wassermenge für unterwegs ein - gerade im Sommer und bei wärmeren Temperaturen am Urlaubsort ist der Flüssigkeitsbedarf genau wie bei uns Menschen höher.

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Nassfutter

Auch wenn der Transport etwas aufwändiger als bei Trockenfutter ist, kannst Du auch Nassfutter mit auf die Reise nehmen. Hundewürste bieten sich auf Reisen hervorragend an. Denn sie sind platzsparend, vergleichsweise leicht und umweltbewusst, da wenig Abfall entsteht. Das klassische Dosenfutter hat den Vorteil, dass die Verpackung stabiler für den Transport ist. Achte darauf, dass sowohl die verschlossenen Dosen als auch die Hundewürste trocken und möglichst kühl gelagert werden. Auch wenn die Lagerung im Kühlschrank nur bei angebrochenem Futter notwendig ist, sollte direkte Sonneneinstrahlung und zu starke Erhitzung des verschlossenen Futters vermieden werden.

Nassfutter sollte nie direkt aus dem Kühlschrank gefüttert werden. Manche Hundebesitzer meinen, ihrem Liebling damit eine Abkühlung bei wärmeren Temperaturen zu verschaffen. Das Futter solltest Du aber stets bei Zimmertemperatur reichen - auch im Urlaub. Auf das Erwärmen in der Mikrowelle sollte ebenfalls generell verzichtet werden. Worauf Du im Urlaub achten solltest, ist die Anwärmzeit. Nassfutter erreicht bei warmen Außentemperaturen schneller Zimmertemperatur und sollte nicht unnötig lange in der Wärme stehen. Angebrochenes Futter lagerst Du wie auch zuhause im Kühlschrank - und verschließt die Dose dabei am besten luftdicht mit einem Hundefutterdeckel.

BARF

BARFen im Urlaub stellt so manchen Hundenarren vor Herausforderungen. Zunächst bedarf es einer sehr guten Planung: Wenn Du Deinen Hund für die Zeit des Urlaubs nicht auf Fleisch, Gemüse und Obst verzichten lassen willst, sind fertige Menüs eine gute Möglichkeit, da Du sie leicht mitnehmen kannst. Ebenso eignen sich Gemüseflocken. Diese sind leicht zu transportieren und so ersparst Du Dir im Urlaub  das Einkaufen des Obst und Gemüseanteils. Ist das nicht gewünscht, solltest Du Deinen Pürierstab nicht vergessen.

Eine weitere Herausforderung vor Ort kann die Lagerung sein. Beim Campen eignet sich eine thermoelektrischen Kühlbox, in der Du zumindest für einige Tage Fleisch und Gemüse mitnehmen kannst. Wenn Du aber länger im Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil mit Deinem Hund verbringst, informiere Dich am besten  vorher über die örtlichen Metzgereien und Supermärkte. Je nach Reiseziel kann das allerdings unter Umständen das Urlaubsbudget sprengen. Mancherorts gibt es auch BARFshops, die eine günstigere Alternative bieten. Oder man bestellt das BARF Fleisch online und lässt es sich direkt zum Urlaubsziel liefern. Innerhalb von Deutschland ist das in der Regel möglich -  vorausgesetzt, dass das Fleisch vor Ort entsprechend gelagert werden kann.

Bist Du in einem Ferienhaus untergebracht, ist die kühle Lagerung des Fleisches mit den dortigen Kühl- und Gefriermethoden machbar. Sie bieten oft mehr Volumen als eine mitgebrachte Box. Vielleicht kannst Du bei der Buchung Deines Ferienziels bereits auf dieses Detail der Ausstattung achten. Meist werden die Herausforderungen größer, wenn die Reise ins Ausland geht. Dann kann es passieren, dass Du aufgrund von fehlenden Angeboten oder hohen Preisen auf Alternativen zum barfen umstellen musst.

Gebarfte Hunde kurzzeitig umstellen

Nicht immer und überall ist es möglich im Urlaub wie gewohnt zu barfen. Während es in Österreich und der Schweiz zwar BARFshops gibt, schlagen hier die Preise ganz schön in die Urlaubskasse. In Spanien, Italien und Portugal ist das Barfen noch nicht so bekannt. Die lokalen Metzger zeigen sich aber in der Regel offen. Frankreich dagegen, hat sich zum Barfen als recht teuer erwiesen.

Man kann seinen Hund aber auch für die Urlaubszeit auf eine andere Fütterungsmethode umstellen. Dabei empfiehlt es sich schon einige Wochen vor Reisebeginn anzufangen.

Trockenfutter gilt als einfachste Lösung und wird häufig empfohlen, doch ist sie für den Hund anstrengend. Persönlich rate ich hier zur Vorsicht, denn Fleisch und Trockenfutter sind zwei völlig unterschiedliche Komponenten, die Dein Hund ganz anders verdaut. Falls Du den BARF Magen Deines Vierbeiners an Trockenfutter gewöhnen willst, dauert es einige Zeit. Beginne daher mit der Umstellung ca. 3 Wochen vor Reiseantritt. Am besten beginnst Du mit dem Trockenfutter als Leckerlis zwischendurch, bevor Du eine Trockenfutter-Mahlzeit reichst. Mische die Mahlzeiten dann mit Wasser oder Brühe, damit die Verdauung Deines Hundes sich nicht zu sehr überfordert wird mit der trockenen Konsistenz. Vielfach wird auch damit begonnen, dass das Trockenfutter unter das gewohnt Fleisch gemischt wird, um dann nach einigen Tagen komplett auf Trockenfutter umzustellen. Es gibt viele Möglichkeiten und jeder Hund reagiert hier auch anders. Du kennst Dein Tier am besten und kannst abschätzen, welcher Weg sich am besten eignet.

Eine sanftere und oftmals auch verträglichere Variante ist der Wechsel auf Hundewurst oder Hundedosen. Du wirst selbst merken, dass das Handling bei der Hundewurst deutlich unkomplizierter ist.  Auch hier solltest Du Deinen Vierbeiner im Voraus langsam an das Neue gewöhnen, um böse Überraschungen wie Magen-Darmprobleme zu vermeiden.

Möchtest Du während der Umstellungszeit Deinen Hund zusätzlich unterstützen, ist AniForte Ulmenrinde eine Wohltat für den Magen. Auch die Zusetzung von Kräutern wie Fenchel, Kümmel, Pfefferminze und Kamille wirkt beruhigend und entspannend bei einem strapazierten Magen. So ist Dein Hund auf natürliche Weise fit für den Urlaub.

Wie fütterst Du Deinen Liebling auf Reisen? Rätst Du zu einer Umstellung auf Trockenfutter? Erzähle uns mehr davon in den Kommentaren.

Ich wünsche Euch und Euren Hunden einen gesunden Hunger – auch im Urlaub!
Eure Angelica

Tags: Hund, Reisen

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