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Warum ist Taurin für deine Katze so wichtig?

Die Aminosäure Taurin ist ein essentieller Baustein im Stoffwechsel Deiner Katze. Aber wozu braucht sie diesen genau? Unsere Tierheilpraktikerin Katrin Scholz erklärt Dir heute, warum unsere Samtpfoten ohne Taurin nicht gut zurechtkommen und wie Du Mangelerscheinungen erkennen und vorbeugen kannst.

Was genau ist Taurin?

Bei Taurin handelt es sich um eine Aminosäure, die aber im Gegensatz zu vielen anderen, nicht in körpereigene Proteine eingebaut ist. Die meisten Säugetiere stellen Taurin in ihrer Leber selbst her, da es für wichtige Körperfunktionen benötigt wird.

Es hilft bei der Aufnahme von Nahrungsfetten, z.B. bei der Bindung von Gallensalzen, und ist als Neurotransmitter an der Regulation der Körpertemperatur und der Gehirnentwicklung Deiner Katze beteiligt. Außerdem trägt Taurin zum Erhalt der Netzhaut und Herzfunktion bei, bindet toxische Substanzen und stabilisiert die Zellmembran Deines Lieblings.

Diese Aminosäure findest Du in tierischem Gewebe, vor allem in der Herz- und Skelettmuskulatur sowie in der Retina, der Leber und in den Blutplättchen oder den weißen Blutkörperchen von Tieren.

Warum ist Taurin für Katzen so wichtig?

Wie die meisten Säugetiere synthetisiert Deine Katze Taurin in ihrer Leber - allerdings ist dies ein sehr langsamer Prozess mit geringen Ergebnissen.

Gleichzeitig verliert Dein Tiger viel Taurin über den Gallesäurenkreislauf, der zum Aufschluss der Nahrungsfette dient. Bei diesem Prozess kann nur ein geringer Teil des benötigten Taurins wiederverwendet werden, der Großteil wird über den Darm ausgeschieden. Deswegen ist es wichtig, dass Deine Katze ausreichend Taurin über die Nahrung aufnimmt.

Wie entsteht ein Taurinmangel für Deine Katze?

Ein Taurinmangel entsteht, wenn im Futter Deines Lieblings zu wenig Taurinquellen, sprich tierisches Gewebe, enthalten sind. Aus diesem Grund sind Hundefutter und vegetarische Ernährung für die Katze ungeeignet. Taurin ist zudem hitzeempfindlich und wird zum Teil während der Futterproduktion zerstört.

Hier lohnt es sich, genau auf die Verpackungshinweise zu achten. Symptome eines Taurinmangels sind oft erst nach einigen Monaten bis Jahren zu erkennen. Die Mehrzahl der Katzen zeigt sogar gar keine Symptome trotz des Mangels.

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Wie sieht ein Taurinmangel aus?

Mit Taurinmangel ist nicht zu spaßen, denn ist ein Mangel erst einmal feststellbar, ist es leider meistens schon zu spät. Katzen werden dann z.B. unfruchtbar oder ihre Kitten sterben vor oder nach der Geburt. Manchmal zeigen junge Katzen Entwicklungsanomalien: die Netzhaut ist degeneriert und ihr Sehvermögen wird schlechter, so dass oftmals Schäden zurückbleiben. Auch das Herz Deines Stubentigers kann Auffälligkeiten zeigen.

Außerdem können die Tiere ihr Hörvermögen verlieren oder an Gerinnungsstörungen oder einem schwachen Immunsystem leiden. Das Problem liegt darin, dass der Mangel oft vorher überhaupt nicht feststellbar war. Die einzige Möglichkeit, zu überprüfen, ob Deine Katze zu wenig Taurin hat, ist also die kritische Hinterfragung deiner Füttergewohnheiten.

Wieviel Taurin braucht eine Katze?

Gesunde, erwachsene Katzen brauchen täglich etwa 50mg verfügbares Taurin pro kg Körpergewicht. Das sind je nach Katze und Fütterung zwischen 200 mg und 500 mg Taurin im Futter. Wenn Deine Katze an einer gestörten Darmflora leidet oder sehr viel rohfaserreiches, sprich kohlenhydratreiches, Futter zu sich nimmt, können diese Faktoren den Bedarf noch verdoppeln.

Taurin kann pur oder in Form von hochwertigem tierischem Gewebe (z.B. Herz und Leber) gefüttert werden. In Fertigfutter ist in der Regel genug Taurin enthalten. Nassfutter mit einem hohen Fleischanteil, also viel natürlichem Taurin, benötigt einen kleineren Zusatz als solches mit einem geringen Fleischanteil. Wenn Du das im Hinterkopf behältst, dann kannst du den täglichen Bedarf Deines Felltigers ganz einfach decken und musst Dir keine Sorgen um sein Wohlbefinden machen.

Wie achtest Du auf eine ausreichende Taurin-Zufuhr bei Deiner Katze? Verrate es uns in den Kommentaren.

Einen gesunden Appetit wünscht allen Felltigern,

Eure Katrin


Über den Autor: Katrin Scholz

Tierheilpraktikerin bei AniForte

Katrin Scholz hat ihre Tierheilpraktikerausbildung bei der Akademie für Tiernaturheilkunde in Bad Bramstedt gemacht und ist Mitglied im Fachverand niedergelassener Tierheilpraktiker.
Parallel hat Sie ein Studium in dem Bereich in den Niederlanden absolviert und ist seit 2015 Bachelor of Science Tiergesundheit & Management.

Seit 2014 führt Sie ihre eigene Praxis und ist bei AniForte für die Kundenberatung und Produktentwicklung zuständig.

geb. 18.10.1989

Eigene Tiere: Yuki (zauberhaftes Colliemädchen), Lilly (weise Katzendame), Tom (stolzer Tiger), Jonny (ewiges Sorgenkind) und Harry (ewiges Kätzchen).

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