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Urlaub in der Katzenpension

Urlaub in der Katzenpension

Wenn die Ferienzeit näher rückt, stehen viele Tierbesitzer vor der Frage: Soll ich meinen Stubentiger zu Hause lassen oder kann ich ihn einer Katzenpension anvertrauen?
Tierheilpraktikerin Katrin Scholz aus unserem AniForte-Vet-Team erklärt, woran Du eine gute Pension erkennst und welche Vorbereitungen Du für den perfekten Aufenthalt treffen solltest.

Die Entscheidung: Was mache ich mit meiner Katze im Urlaub?

Grundsätzlich gibt es bei der Entscheidung, ob Katzen mit in den Urlaub fahren sollten oder nicht kein “falsch oder richtig”. Ausschlaggebend sind der Charakter und der Gesundheitszustand Deines Tiers.

Folgende Möglichkeiten sind während des Urlaubs für Deine Katze denkbar:

  • Die Katze bleibt alleine Zuhause

    Fütterung und Pflege musst Du privat organisieren.

  • Du engagierst einen professionellen Haus- oder Tiersitter

    Das kostet Geld, dafür ist auf die Profis 100% Verlass.

  • Deine Samtpfote bleibt bei Freunden oder Familie

    Hier bekommt sie meist liebevolle Pflege - allerdings hat nicht jeder Tierfreunde in seinem Verwandten- und Freundeskreis.

  • Du bringst Deine Katze in eine Pension

    Dafür entstehen Kosten. Aber wie erkennst Du, ob die Unterbringung diese rechtfertigt?

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Die Auswahl: Wie erkenne ich eine gute Katzenpension?

Am wichtigsten ist, dass Du Dir bei der Suche nach der richtigen Katzenpension Zeit nimmst. Wenn Du noch keine Erfahrung mit einem Pflegeplatz für Deinen Stubentiger gesammelt hast, dann helfen folgende Fragen weiter:

  1. Wie wird meine Katze untergebracht?

    Entweder die Pension betreut Deine Katze einzeln oder sie bringt die Tiere in Gruppen unter. Passt die angebotene Variante zu Deinem Tier?

  2. Erfüllt die Pension die Standards, die ich erwarten kann?

    Das erkennst Du am besten, wenn Du persönlich vorbeischaust. Dann kannst Du mit eigenen Augen sehen, mit welchen Standards die Pension arbeitet:

    • Alte Standards waren gekachelte Einzelboxen mit Gittertür, ähnlich wie in einer Tierklinik, was für die Tiere oft Stress bedeutete.

    • Neue Standards sind geräumige Innen- und Außengehege mit Einzel oder Gruppenhaltung.

  3. Wird die Pension den Gewohnheiten meiner Katze gerecht?

    Jedes Tier hat andere Vorlieben. Wenn Deine Katze beispielsweise gerne klettert, sich immer an einen ruhigen Ort zurückziehen will, häufig in der Sonne liegt oder einen hohen Ausguck gewohnt ist, dann wäre es toll, wenn die Pension dies ermöglicht. Das erspart deinem Tiger zusätzlichen Stress.

  4. Bekommen die untergebrachten Tiere die nötige Zuwendung?

    Auch dies kannst Du bei einem Besuch gut überprüfen. Spielen die Betreuer mit den Tieren? Wie sieht es mit Streicheln oder Bürsten aus?

  5. Kann die Pension auf individuelle Wünsche eingehen?

    Was zunächst wie eine Luxus-Frage anmutet, sollte bei Katzen Standard sein. Denn diese sind Individualisten und brauchen somit individuelle Betreuung. Erkundige Dich, ob Du z.B. Dein spezielles Futter mitbringen kannst oder ob eine intensive Fellpflege oder notwendige Umgangsregeln mit anderen Tieren oder Menschen machbar sind. Ein guter Hinweis, ob die Pension speziell auf Dein Tier eingehen kann, ist, ob sie diese Informationen über einen Fragebogen ermittelt.

  6. Welchen Schutz gibt es vor Krankheiten und Parasiten?

    Eine Katzenpension ist das vorübergehende Zuhause für viele Tiere. Dementsprechend wichtig ist die Hygiene. Bist du mit den Voraussetzungen einverstanden? Häufig müssen die Tiere kastriert, entwurmt und geimpft sein, um die Anlage sauber zu halten und Stress untereinander zu vermeiden.

  7. Wie schließt die Pension Verwechslung aus?

    Die Maßnahmen dazu sind natürlich auch immer abhängig von der Größe der Pension und der Anzahl der Mitarbeiter. Du kannst am besten selbst einschätzen, ob diese angemessen sind.

  8. Was wird im Notfall unternommen?

    Ein gutes Kriterium, um zu überprüfen, ob Du die richtige Pension gewählt hast, ist sich einmal in den schlimmsten Fall hineinzuversetzen: Mit welchem Tierarzt arbeitet die Pension im Notfall zusammen? Sollten bereits gesundheitliche Probleme bei Deinem Tier bekannt sein, wie wird hiermit umgegangen und ist man bereit auch zu Deinem Haustierarzt zu fahren?

  9. Ist ein Probetag möglich?

    Den besten Einblick bekommst Du, wenn die Katzenpension einen Schnupperaufenthalt anbietet. Damit kannst du überprüfen, wie die Katze in der Pension zurechtkommt. Hier solltest Du individuell entscheiden ob solch ein Test für Deine Katze und Dich eine gute Möglichkeit ist.

  10. Wie vertrauenswürdig ist die Pension?

    Neben dem individuellen Eindruck, den das Personal auf dich macht, solltest Du Dich nach der Betriebserlaubnis der Pension erkundigen.

  11. Stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis?

    Gute Arbeit und Sicherheit für Dein Tier haben ihren Preis, passt dieser zu dem was geboten wird? Bei einem sehr hohen oder sehr niedrigen Angebot sollte nochmals genauer nachgefragt werden, wie dieser Preis zustande kommt.

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Die Vorbereitung: Wie gewöhne ich meine Katze an die Pension?

Wieviel Zeit zur Eingewöhnung Deine Samtpfote braucht, hängt stark von ihrem Charakter und ihren Erfahrungen ab. Sollte es keine Möglichkeit für einen Probetag geben, kann auch ein Besuch Sinn machen. Folgende Tipps solltest Du Dir zu Herzen nehmen, damit Deine Katze sich in ihrem Urlaub wohl fühlt:

  • Gewohnte Gegenstände mitbringen

    Alles, was Deine Samtpfote kennt, hilft ihr, sich wie zuhause zu fühlen.

  • Das übliche Futter weiterfüttern

    Katzen verweigern bei Stress oder Veränderungen häufig das Futter. Eine Futterumstellung würde das noch zusätzlich provozieren.

  • Über zusätzliche Beruhigung nachdenken

    Vielleicht macht die Gabe einer individuellen Bachblütenmischung oder bestimmter Kräuter für Deine Katze Sinn, um ihr bei der Umstellung zu helfen.

Bist Du Dir dennoch unsicher, ob Deine Katze wirklich in der Pension sicher untergebracht ist? Dann solltest Du einen auf Katzenverhalten spezialisierten Therapeuten zu Rate ziehen. Er kann bei der Entscheidung helfen, ob ein Pensions-Aufenthalt grundsätzlich zu Deinem Tier passt.

Ich wünsche Euch und Euren Tieren eine entspannte Ferienzeit!

Eure Katrin


Über den Autor: Katrin Scholz

Tierheilpraktikerin bei AniForte

Katrin Scholz hat ihre Tierheilpraktikerausbildung bei der Akademie für Tiernaturheilkunde in Bad Bramstedt gemacht und ist Mitglied im Fachverand niedergelassener Tierheilpraktiker.
Parallel hat Sie ein Studium in dem Bereich in den Niederlanden absolviert und ist seit 2015 Bachelor of Science Tiergesundheit & Management.

Seit 2014 führt Sie ihre eigene Praxis und ist bei AniForte für die Kundenberatung und Produktentwicklung zuständig.

geb. 18.10.1989

Eigene Tiere: Yuki (zauberhaftes Colliemädchen), Lilly (weise Katzendame), Tom (stolzer Tiger), Jonny (ewiges Sorgenkind) und Harry (ewiges Kätzchen).

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